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Jugend Bensheim e.V.

- Verein für Integrationssport & Bewegungsförderung -
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Auf den Spuren der Römer

BSG-Jugend Bensheim erkundet die Kulturstadt Trier

Besuch der Kaiserthermen
Die Teilnehme lauschen andächtig (gelle Pascal!) den interesanten und spannenden Ausführungen zur Geschichte und Architektur der Kaiserthermen vom "Reiseleiter" Ernst Manfred Jung

Am 5.5.2001 war die Behindertensportgemeinschaft-Jugend Bensheim (BSG-Jugend Bensheim) zu ihrem Tagesauflug nach Trier unterwegs. Um 7:30 Uhr trafen sich die über 40 Kinder und Jugendlichen, Eltern und Gäste am Schwimmbad, um gemeinsam die Kulturstadt Trier zu erkunden. Nach etwa 2 Stunden ruhiger Fahrt waren dann auch die letzten Langschläfer fit für das umfangreiche Tagesprogramm, daß der Ehrenvorsitzende und Organisator Ernst Manfred Jung ausgearbeitet hatte.

Erster Programmpunkt war die Porta-Nigra, das schwarze Tor. Dabei ist das Tor nicht ursprünglich schwarz, sondern eigentlich aus hellen Steinen gebaut. Aber der Zahn der Zeit und die verschiedenen Umwelteinflüsse der letzten Jahrhunderte haben es mit einer dunklen Patina überzogen - die den weichen Stein bis heute vor größeren Schäden konserviert hat.
Wenn die Porta-Nigra von unten schon beeindruckend wird, so ist sie das von Oben erst recht: Von den 3 begehbaren Etagen des Tores hat man einen wunderschönen Blick über ganz Trier hinweg.
Interessant ist auch die Geschichte des Tores: Als Prachtbau errichtet, diente das besterhaltenen römische Stadtor nördlich der Alpen zwischenzeitlich auch als Doppelkirche, wobei die Kirchen übereinander lagen!

Die nächste Station des Ausfluges war das Amphitheater oberhalb des Stadtkernes. Auch hier beeindruckte wieder die reine Größe des Ortes. Auch wenn das Theater, die langschaftlichen Gegebenheiten nutzend, in einen Berg hinein gebaut wurde, ist das Bauwerk doch überraschend groß. Obwohl das Amphitheater zwischenzeitlich auch als Steinbruch genutzt wurde, ist es in weiten Teilen noch gut erhalten oder wieder aufgebaut, so daß die damaligen Dimensionen deutlich werden. Die bis zu 20.000 Zuschauer konnten im Amphitheater nicht nur für die blutigen Gladiator-Kämpfe erleben, sondern auch "normalen" Theateraufführungen.
Im Gegensatz zur Porta-Nigra ist das Amphitheater auch beinahe behindertengerecht gebaut: Man kommt auch mit dem Rollstuhl nicht nur bis davor, sondern auch hinein und fast überall hin.

Im Anschluß an die Stätte von "Brot und Spielen" besichtigte die BSG Jugend Bensheim dann noch den Ort der Entspannung des römischen Bürgers: Die Kaiserthermen. Obwohl das Bad nie komplett fertiggestellt wurde, gilt dieses eine von drei Bädern Triers als eines der größten des römischen Reiches. Alle Bereiche eines römischen Bades, vom Warmwasser-Bereich "Caldarium" bis hin zum Kaltwasser-Bereich "Frigidarium", sind noch erkennbar. Man kann sogar in den ausgedehnten Gängen unterhalb des Bades spazieren.
Auch dieses grandiose Bauwerk hat in seiner Geschichte einiges erlebt: Als repräsentatives Kaiserforum geplant, diente es in der Zeit nach den Römern als Stadttor, später (wie viele andere Bauwerke auch) als Steinbruch, und heute finden im Caldarium teilweise Theateraufführungen statt.

Nach diesem letzten offiziellen Programmpunk in Trier verteilte sich die BSG-Jugend Bensheim in kleinen Gruppen in der Stadt, um diese auf eigene Faust zu erkunden. Zu entdecken gab es noch viel:
Der Trierer Dom alleine bietet schon Geschichte, die einen ganzen Bericht füllen könnte. War dieser Sakralbau im Laufe seiner bewegten Geschichte auch schon mehr als doppelt so groß wie er heute immer noch impossant erscheint. Er verbirgt in seinem Inneren z.B. die Heilig-Rock-Kapelle, in welcher der letzte Rock von Jesus lagert. Im Kreuzgang des heutigen Domes erklären verschiedene Tafeln den Aufbau und die Geschichte des Bauwerks. Direkt neben dem Dom lädt die Liebfrauenkirche mit einem seltenen kreuzförmigen Grundriss zur Besichtigung ein.

Um sich von so viel Geschichte und dem damit verbundenen vielen Gehen und Stehen zu erholen, trafen sich viele BSGler zum entspannen in einem der zahlreichen Kaffees oder im historischen Kellergewölbe unterhalb eines großen Kaufhauses, tauschten Informationen über die "entdeckten" Sehenswürdigkeiten aus, und wer nicht "am Sessel kleben" blieb hatte noch genug Zeit, weitere Entdeckungen zu machen.

Um 16 Uhr traf sich die Gruppe dann wieder vor der Porta-Nigra, um den Tag mit einem guten Essen abzuschließen. Mit dem Bus ging es entlang an der Mosel durch die Weinberge der Region bis in Köwerich das Restaurant "Moselblick" erreicht war. Dort wurden die Erlebnisse des Tages bei einem guten Essen noch einmal ausführlich besprochen, bis die fortgeschrittene Stunde schließlich zum Aufbruch drängte. Gegen 22:00 Uhr traf die BSG-Jugend Bensheim dann wieder in Bensheim ein.

Rückblickend war der Tagesauflug, der im jährlichen Wechsel mit der Jugendfreizeit der BSG-Jugend Bensheim stattfinded, für alle Teilnehmer ein schönes Erlebnis, von dem sie beim Vereinsgrillen am 18. August noch einmal erzählen werden, und bei dem sie auch beim nächsten Mal bestimmt wieder teilnehmen.

Letzte Änderung dieser Seite am 11.09.2003.  W3C  Autor: Ekkehard Lissner-Jung

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