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Jugend Bensheim e.V.

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Freizeit 1988 in Tossens an der Nordsee

1.8.1988 - 11.8.1988

Weil es so schön war, ging die Freizeit 1988 (nach Malente an der Ostsee 1986) wieder an die See. Diesmal wurde die Nordsee unsicher gemacht. Nachdem der Bus (das erste Mal mit dem "Zwingenberger" Fischer) den Tag über also durch viele schöne kleine Örtchen gegondelt war, und schließlich in Tossens ankam, und gleich durch den Ort durchfuhr, war klar: Das gibt eine einsame Freizeit. Die Jugendherberge war dann auch nur auf einer ziemlich schmalen Straße (hierzulande würde man Feldweg dazu sagen) zu erreichen - eine Fahrt die der Bus nur 1x gemacht hat: Zum Gepäck einladen bei der Abfahrt.

Die Jugendherberge selbst, na ja, was soll man sagen: Einsam, verlassen, sehr ruhig und insgesamt nicht mehr so topmodern. Dafür lockere Verhältnisse und eine dicke Wasserleitung: Bei den Wasserschlachten hat der Herbergsvater sogar selbst die Eimer rausgestellt und Wasserbomben gebracht - für noch mehr Spaß beim nasswerden (gut das die Herberge kurz danach renoviert werden sollte).

Die Nordsee selbst war nur besagten Feldweg weit entfernt, dann kam gleich der Deich, und dann ... dann war da keine Nordsee. Ebbe. Wind und Matsch, in der Ferne grüßt die Industrie-Siluette von Wilhelmshaven. Aber keine Nordsee, dafür sehr viele Quallen, besonders Feuerquallen.
Ok, warum müssen wir da zuerst auch bei Ebbe hindackeln. Aber irgendwo war es schon eine Enttäuschung (fand ich). Irgendwann haben wir dann aber doch das Wasser gesehen, am Deich gesessen und den Wellen zugeguckt, und so auch ein bissel Mordsee-Feeling getankt.

Was haben wir so alles gemacht? So in etwa läßt sich das heute dank den Aufzeichnungen eines damaligen Betreuers noch sagen:

  • 2.8.: Einen Spaziergang nach Tossens incl. Stadtbesichtigung
  • 3.8.: Trip nach Willhelmshafen mit der nächsten Stadtbesichtigung und einem Besuch in dem Schiffmuseum
  • 4.8.: Weil der Tag zuvor doch etwas anstrengend war, wurde am Morgen nichts besonderes unternommen. Vielmehr wurde eine Märchenstunde gehalten. Danach wurde das Schwimmbad aufgesucht um unsere Schwimmleistungen dem Übungsleiter unter Beweis zu stellen (auch wennes kein Montag war)
  • 5.8.: Nach dem gestrigen Tag wurde uns wieder eine Stadtbesichtigung angeboten - bei der jeder mitmachen mußte - und zwar Bremerhaven.
  • 6.8.: Eigentlich sind alle guten Dinge nur 3, doch das haben unsere Betreuer wohl nicht gewußt, da wir nun wieder eine Stadtbesichtigung unternommen wurde. Diesmal war es nur Bremen (ohne Haven!)
  • 7.8.: Nun haben wir uns genug Städte angeschaut. Aus dem Grund sind wir mit einem Schiff nach Helgoland gefahren. Aber als Pflichtpunkt war dort die "Lange Anna". Danach wurde gelaufen, gelaufen, und noch mehr gelaufen, damit wir die Insel etwas bessser kennenlernen.
  • 8.8.: Heute durften die Großen eine Wattwanderung mit einem Führer machen. Die war sehr schön. Als sie wieder in der Jugendherberge waren, konnte man genau sagen, wer dabei war. Die Füße oder Schuhe waren schwarz, was nicht so ohne weiteres abzuwaschen war. Und die Welt ist klein: Am Strand trafen wir auf eine andere Jugendgruppe auch aus dem Kreis Bergstraße.
    Die Kleineren durften sich von den ganzen Besichtigungen in der Herberge erholen.
  • 9.8.: Wieder ein Tag für die "Großen": Jever. Das Städtchen, und natürlich auch die Brauerei. Mit Führung und (selbstredend) anschließender Verköstigung der dort gebrauten Getränke. Pech, daß jeder nur zwei Getränke bekam - das hat bei einigen für lange Gesichter gesorgt, bei anderen für eine gewisse Schadenfreude. Pech auch, daß gerade an diesem Tag sozusagen Betriebsruhe war, d.h. die Maschinen in der Brauerei gar nicht gelaufen sind.
  • 10.8.: Der letzte Tag. Und der ist traditionell dem Koffer packen, spielen, Lagerolympiade und abendlicher Disco vorbehalten. Und Tossens machte da keine Ausnahme. Zum Abschluß gab es dann noch Erinnerungsgeschenke für alle Teilnehmer.
Wie ihr seht, fehlen uns zu einigen Tagen noch ein paar Details: Was waren die Höhepunke bei den Besichtigungen, was haben wir an den Tagen noch gemacht, usw. Also: Wer noch was weiß: Mailen. Wir verarbeiten das dann schon.
Und was uns noch fehlt (es sollte inzwischen schon aufgefallen sein): Fotos! Wir haben kein einziges Foto von Tossens, sondern nur Dias. Wir brauchen daher entweder ein paar Fotos zum abscanne, oder einen Dia-Scanner (leihweise, versteht sich).

Ansonsten kann ich mich noch an diverse Fußballspiele auf dem Rasen hinter der Jugendherberge erinnern (warum waren Gü und ich eigentlich immer in verschiedenen Mannschaften?), kleine Ausflüge mit geliehenen Fahrrädern, Videoabende mit geschockten Betreuern ("Hallo, Herr Wumm"), Mäxchen ohne Ende, Disco-Besuche im Ort, Blutvergiftung, kleine heftigen Romanzen (mit teilweise absurdem Nachspiel nach der Freizeit), grillen, kleine Streiche (z.B. Zahnpasta an die Türklinke, vor der Tür stehende Schuhe versteckt, da der Besitzer dieser Schuhe einen guten Duft damit hinterlassen hatte und der Zimmerkumpel sonst die Nacht nicht überlebt hätte,...) Gute-Nacht-Geschichten jeden Abend im Mädchenzimmer, meinen ersten Rausschmiss aus einer Kneipe (Abends um 12 klappen dort die Gehwege hoch und schalten die Straßenbeleuchtung ab, entsprechend muß man da vorher raus), "Gimmi Hope Johanna", 3 Grazien und ein Boni, Beasty Boys' "You got to fight for your right to party" und "Eisgekühlter Bommerlunder" von den deutschen Kultpunkern Toten Hosen aus lauten Ghetto-Blastern, ...

Letzte Änderung dieser Seite am 13.10.2001.  W3C  Autor: Birgit Jung, Ekkehard Lissner-Jung

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