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Jugend Bensheim e.V.

- Verein für Integrationssport & Bewegungsförderung -
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Bergsträßer Anzeiger, 16. Juni 2000

Elf Mal Dankeschön und eine kritische Anmerkung

Die Verleihung des Förderpreises für Schüler- und Jugendarbeit in Bensheim hat im zweiten Anlauf eine geeignete Form gefunden

Von unserem Redaktionsmitglied Karl-Josef Bänker

Auerbach. Die Verleihung des Förderpreises für Schüler und Jugendarbeit in Bensheim hat bereits im zweiten Anlauf eine der Intention des Preises entsprechende "runde" Form erhalten. Den würdigen Rahmen bot die letzte Stadtverordnetensitzung vor der Sommerpause im Auerbacher Gemeinschaftshaus am Kronepark. Die Sprecher der Preisträger bedankten sich in selbstbewusster Artigkeit für die Anerkennung der Arbeit. In einem Fall ließ eine kritische Anmerkung aufhorchen. Die aus dem katholischen Dekan Karl Eberhard (für die Kirchen), dem Oberstudiendirektor Heinz Jürgen Schocke (für die Schulen), Stefanie Beetz (für die Vereine) und Astrid Hoffmann (Preisträgerin des Vorjahres) bestehende Jury hatte keine leichte Aufgabe.

Die Jury traf die Auswahl aber so gut, dass der zuständige städtische Ausschuss den Empfehlungen zustimmte.

Der erste - mit 2000 Mark dotierte - Preis in der Kategorie A (für Vereine und Gruppen) ging an den Pfadfinderstamrn Hagen von Tronje. Der Stamm besteht in Bensheim seit 15 Jahren und bietet für Jugendliche von sechs bis 20 Jahren eine alternative Freizeitbeschäftigung gemäß dem alten Pfadfinder-Motto: Jeden Tag eine gute Tat. Nur mit dem, was man auf dem Rücken tragen kann, zieht man zu Lagern und Treffen in die Welt hinaus und lernt Teamfähigkeit und Toleranz.
Der mit 1500 Mark dotierte zweite Preis ging an die Jugendfeuerwehr Schönberg, die vor 28 Jahren gegründet wurde. Die Jugendfeuerwehr ist seit langen Jahren der einzige Verein in Schönberg, der sich den Belangen der Jugendlichen angenommen hat. Die Jugendwehr hat 16 Mitglieder. Der Preis wurde von Laudator Jean-Christophe Steiner auch als Ermunterung für die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr gesehen.

Die Geschichtswerkstatt "Geschwister Scholl" freut sich über den mit 1250 Mark dotierten dritten Preis, der von Peter Lotz in Empfang genommen wurde. Der Lehrer der Geschwister-Scholl-Schule, der mit seinem Kollegen, dem Historiker Franz Josef Schäfer die Werkstatt betreut, merkte bei seinem Dank die komplizierte Kommunikation mit einem etwas unbeweglich agierenden Magistrat an.
Lotz erwähnte dagegen die gute Zusammenarbeit mit dem Kreis und dem Heppenheimer Bürgermeister und vergaß nicht zu erwähnen, dass die Arbeit der Geschichtswerkstatt der GSS schon mehrfach auf Landes- und Bundesebene gewürdigt wurde.

Weitere Ehrungen erhielten der Kinder- und Jugendchor der Stadt Bensheim mit seinen 60 Mitgliedern zwischen sechs und 26 Jahren, der Akkordeonclub Blau-Weiß Bensheim jeweils für vorbildliche Jugendarbeit und das Kindergottesdienst-Team der evangelischen Michaelsgemeinde. Die Ehrungen waren jeweils mit einer Zuwendung in Höhe von 500 Mark verbunden.
Die Sprecherin des Kindergottesdienst-Teams nahm in ihren Dankesworten die Politiker liebevoll auf die Schippe, indem sie den politischen Dauerbrenner Hallenbad erwähnte. Bei der Vorbereitung der Themen für die Kindergottesdienste könne man zum Glück nicht so lange überlegen, weil man jeden Sonntag ein neues Thema präsentieren müsse, erklärte sie unter dem Applaus der Parlamentarier.

In der Kategorie B - hier werden Einzelinitiativen ausgezeichnet - ging der mit 1500 Mark dotierte erste Preis an Sabrina Kreis und Sabine Sepp. Die Schülerinnen der Schillerschule organisierten in drei Jahren Adventsbasare. Die Erlöse wurden der Björn-Schulz-Stiftung zur Verfügung gestellt, die krebskranke Kinder betreut.
Der zweite Preis - 1000 Mark - ging an den Hochstädter Felix John. John ist seit acht Jahren in der Gruppenarbeit der evangelischen Kirchengemeinde Auerbach aktiv und betreut die Jungschar Hochstädten. John hat sich in vielfältiger Weise um die Jugendarbeit in Hochstädten verdient gemacht.
Über den dritten Preis - 750 Mark - freut sich Karsten Jung, der die Schwimmabteilung der Behindertensportgemeinschaft Bensheim leitet. Jung kümmert sich vor allem um die Jugendlichen und führte sie bei Wettkämpfen zu beachtlichen Erfolgen.

Weitere Ehrungen gingen an Joseph Wugeditsch und Cornelia Engel. Joseph Wugeditsch ist seit 30 Jahren für die Jugendarbeit bei der SG Gronau zuständig. Er war unter anderem Jugendleiter und ist heute noch aktiver Schiedsrichter.
Cornelia Engel, war "Missionarin auf Zeit" in Tansania, wo sie ein soziales Jahr ableistete. In Tansania baute sie einen Kindergarten für 60 Kinder. Das Geld dafür bekam sie durch einen Spendenaufruf im Bergsträßer Anzeiger, der ein Feature über die junge Frau veröffentlichte.

Die Preisverleihung fand eine außerordentliche Beachtung. Freunde, Verwandte und Bekannte der Preisträger füllten die Reihen im Bürgerhaus. Die Preisvergabe fand in lockerer Atmosphäre statt, was wohl auch an der Redezeitbegrenzung lag. Die Moderation von Steiner war knapp und knackig und die Dankesworte ebenso.
Neu auch das Büffet. Einen Chinesen für das Catering auszuwählen, kam gut an. Die aus zahlreichen Woks duftenden Köstlichkeiten ließen Preisträgern wie Politikern schon lange vor dem letzten Applaus das Wasser im Mund zusammenlaufen.


In der Ausgabe vom 15.6. gibts die Preisträger im Bild.

Letzte Änderung dieser Seite am 16.11.2006.  W3C  Autor: Karl-Joseph Bänker

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