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Jugend Bensheim e.V.

- Verein für Integrationssport & Bewegungsförderung -
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Bergsträßer Anzeiger, 28. Februar 2001

Stolze Mitgliederzahl spricht für den Verband

Hauptversammlung der Behindertensportvereine in Bensheim

Gerhard Knapp und Gisela Mayer
LETZTE RUNDE. Bis 2004 stehen gerhard Knapp und Gisela Mayer dem Hessichen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband, Bezirk Bergstraße, vor. Bild: ml

Bergstraße. Verstecken müssten sich die Bergsträßer behindertensportvereine mit ihren Leistungen nicht, meinte Vorsitzen­der Gerhard Knapp bei der Jahreshauptversammlung des Bezirks Bergstraße im Hessischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband (HBRS) im TSV-Heim in Bensheim. Insgesamt hätten die 26 Vereine und Sportabteilungen des Behindertensports über 2300 Mitglieder im Kreis. An Sportaktivitäten nannte Knapp den Blindensport, Sport für geistig Behinderte, Gymnastik und Spiele, Rollstuhlsport, Leichtatlethik, Kegeln, Boßeln, Schwim­men, Fußballtennis. 593 Menschen sind laut Knapp in Koronarsportgruppen (Herzkranke) aktiv und in Rimbach gebe es sogar eine Sportgruppe für Diabetiker.

Viele Vereine richteten noch Turniere aus mit überregionaler Beteiligung, nicht nur aus Hessen. Die Schwimmveranstal­tung der BSG-Jugend Bensheim bezeichnete der Vorsitzende als größte Veranstaltung dieser Art in der Bundesrepublik. Was, von Fritz Überall, dem Vorsitzenden der BSG Fürth, als Kritik an Sportwart Willi Müller, Groß-Rohrheim, gedacht war, entwickelte sich zu einem allgemeinen Wunsch - die Leistungen des Behindertensports in den Vereinen mehr herauszustellen. Die einzelnen Sportgruppen beteiligten sich an nationalen und auch internationalen Pokalturnieren und Sportfesten und Bergsträßer Behindertensportler seien auch bei Welt- und Europameisterschaften und bei den Paralympics anzutreffen.

Sportwarl Willi Müller nannte eine Reihe von Zahlen und Erfolgen, die ihm gemeldet worden waren. So nannte er die Boßelmeisterschaften in Lampertheim, die Kegelmeisterschaften in Bürstadt. Gerade beim Kegeln verzeichne man sehr gute Ergebnisse und habe eine "Meistergruppe" gebildet. Acht Vereine hätten sich für die Hessenmeistersehaft qualifiziert. Müller nannte das große Fußballtennisturnier in Fürth und die Erfolge von Robin Puppe (BSG-Jugetd Bensheim). Er habe bei den intelnationalen deutschen Schwimmmeisterschaften der Behinderten zwei Gold und zwei Silbermedaillen gewonnen.

Mit der BSG-Jugend Bensheim und der BSG Heppenheim gebe es nur zwei Vereine im Bezirk, die Jugendarbeit betrieben, bedauerte Jugendwart Udo Philipp (Bensheim). Man habe überregionale Sportfeste besucht und auch an internationalen Meisterschaften und der deutschen Meisterschaft teilgenommen. Er bot seine Hilfe anderen Vereinen an, die eine Jugendgruppe gründen wollten.

Lob gab es für Frauenwartin Helga Klein. (Einhausen), aus deren Bericht man entnehmen konnte, dass es zahlreiche sportliche Veranstaltungen für Frauen gebe, nicht nur am Hessentag. Sie habe sich überall sehen lassen und sich um das Wohl der Frauen gekümmert. Fast die Hälfte der Mitglieder im Bezirk Bergstraße sind weiblich. (ml)

siehe auch: Weitere Berichte


Vorstand noch bis 2004 im Amt

Nach dem Ende der Legislaturperiode müssen andere vor

Bergstraße. Spannung lag in der Luft, als sich die Delegierten des Bezirks Bergstraße im Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (HBRS) im TSV Heim in Bensheim trafen. Es ging um die Frage, wer die Nachfolge des langjährigen Vorsitzenden Gerhard Knapp (Heppenheim) und seiner Vertreterin Gisela Mayer (Bürstadt) antreten würde. Beide hatten sich im vergangenen Jahr nur noch für ein Jahr wählen lassen. Da sich aber niemand freiwillig für diese Positionen gemeldet hatte, haben sich beide entschlossen, noch einmal bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2004 zur Verfügung zu stehen.

Zu neuen Kassenprüfern wurden Erich Bähnisch und Willi Schlag (Gorxheimertal) gewählt. Gerhard Knapp berichtete von Überlegungen, dass die Bezirke nicht mehr von einem Vorstand geführt werden sollten, höchstens von einem Regionalbeauftragten, da die Vereine in der Regel sowieso die Kontakte direkt zum Landesvorstand knüpfen. Der Landesvorstand wolle aber die Bezirke erhalten und stärken. Es gehe dabei um die Kontrolle unter anderem des Reha-Sports in den Vereinen. Der Bezirk solle die Kontrollfunktion über die Abrechnung der Vereine für den Landesvorstand übernehmen, der entsprechende Verträge zur Eigenkontrolle unterschrieben habe.

Hintergrund dieser Verträge ist die Veränderung in den Reihen der Behindertensportvereine, berichtete Gerhard Knapp der von einer Sitzung des Bundesvorstandes gekommen war. Man habe immer weniger Kriegsbeschädigte und immer mehr Zivilbeschädigte in den Vereinen. Der Bundesrechnungshof habe eine Überprüfung der Bezuschussung angestellt und in den Landesbezirken die KB-Zuschüsse zusammengestrichen. So sei ein anderer Förderungsmodus entstanden, mit dem der Bezirk Bergstraße leben könne (Behindertensportvereine übernehmen Aufgaben der Krankenkassen und dafür gibt es Zuschüs­se). Der Sport habe sich stark in Richtung Rehabilitation nach Krankheit und Unfall entwickelt. Der Kriegsbeschädigtenstatus gelte zwar auch für verletzte Bundeswehrsoldaten, das seien aber glücklicherweise nur wenige. Der Vorsitzende verwies auch darauf, dass es nicht ganz einfach sei, heutzutage den behinderten Leistungssportlern Möglichkeiten zum Training zu geben, damit sie sich für überregionale Meisterschaften und die Teilnahme an den Paralympics qualifizieren könnten. Sie müssten in anderen Vereinen aktiv sein oder man müsse im Bezirk entsprechende Stützpunkte einrichten für den Leistungssport.

Dem Bericht von Kassenwart Mathias Schmitt konnte man entnehmen, dass der Bezirk nicht über große Gelder verfügt und dass er bei der Durchführung von Veranstaltungen auf Unterstützung angewiesen ist. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. (ml)

Letzte Änderung dieser Seite am 16.11.2006.  W3C  Autor: ml

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