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Jugend Bensheim e.V.

- Verein für Integrationssport & Bewegungsförderung -
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Rehasportgruppe

Bergsträßer Anzeiger, 10. Februar 2003

Reha-Sport ein Opfer der Sparmaßnahmen

Gerhard Knapp informierte Bergsträßer Behindertensportvereine in der Stiftschänke

Lorsch. Einen ausgezeichneten Anwalt ihrer Interessen haben die Bergsträßer Behindertensportvereine in ihrem Vorsitzenden Gerhard Knapp, der nicht nur Vorstandsmitglied des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes (HBRS), sondern auch des Bundesvorstandes ist. Von daher ist der engagierte Streiter für die Interessen behinderter Menschen, der gerade mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden ist, immer in Verhandlungen auf höchster Ebene eingebunden und er weiß bestens Bescheid Vor allem der Bereich Reha-Sport, wo Menschen auf ärztliche Verordnung hin eine ganz bestimmte Sportart treiben sollen, ist im Moment gefährdet, erfuhren die Delegierten der Vereine bei der Jahreshauptversammlung des Bezirks Bergstraße im HBRS in der Gaststätte "Stiftschänke" in Lorsch. Insgesamt 1026 Menschen betreiben im Kreis Bergstraße in den Behindertensportvereinen oder in bestimmten Abteilungen anderer bestehender Sportvereine ihren speziellen Sport. Es gibt da sehr viele unterschiedliche Gruppen. Die bekannteste ist wohl die Coronarsportgruppe.

Da betätigen sich Menschen nach einem Herzinfarkt oder nach anderen Herzkrankheiten unter ärztlicher Aufsicht sportlich. Natürlich gehören dazu auch noch entsprechende Übungsleiter. Eine Gruppe darf nicht größer sein als 15 Menschen. Das Geld für Übungsleiter und Ärzte müssen die Vereine aufbringen. Dafür bekommen sie pro Person, so der Sport ärztlich verordnet ist, einen gewissen Betrag, der diese Kosten schon jetzt nur deckt, wenn die Vereine keine Hallenmiete bezahlen müssen.

Wie Gerhard Knapp erläuterte, treten die Krankenkassen jetzt mit vielen verschärfenden Vorschriften und reduzierten Zahlungen an die Vereine heran. Es müsse überall gespart werden. Ohne auf nähere Einzelheiten einzugehen, da die Verhandlungen noch liefen, prophezeite er den Vereinen, dass der Reha-Sport wahrscheinlich nicht mehr angeboten werden könne, wenn sich die Vorstellungen der Krankenkassen durchsetzten.

Er hoffe aber, dass man zu einem vernünftigen Kompromiss komme. Aus Kreisen der Vereine wurde in der Versammlung verdeutlicht, dass Kranke, die Sport trieben, wahrscheinlich viel weniger "krank" seien als wenn sie keinen Sport trieben. Von daher schnitten sich die Krankenkassen vielleicht selbst ins eigene Fleisch. Das solle man ihnen einmal klar machen. ml

Letzte Änderung dieser Seite am 10.03.2003.  W3C  Autor: ml

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