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Jugend Bensheim e.V.

- Verein für Integrationssport & Bewegungsförderung -
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Bergsträßer Anzeiger, 11. März 2003

Jede Menge Spiel, Spaß und Action im Wasser

Schwimmfest der BSG-Jugend Bensheim ein voller Erfolg / Slalomschwimmen und Schlauchboot-Fahren

Bensheim. Viel Spaß hatten wieder die Teilnehmer, als die Behindertensportgemeinschaft Jugend Bensheim e.V. (BSG-Jugend Bensheim) am vergangenen Samstag im Hallenbad in Bensheim ihr jährliches Schwimmfest veranstaltete. Denn es hatten sich über 200 Teilnehmer aus 14 Vereinen gemeldet, die bei der 25. Auflage des Ereignisses mit dabei sein wollten. Und so trafen sich viele Kinder und Jugendliche und hatten ihren Spaß beim Schwimmen und vor allem bei den Gaudi-Disziplinen.

Günter Lissner, der erste Vorsitzende der BSG-Jugend Bensheim, begrüßte die zahlreich erschienenen Teilnehmer und Gäste zum Jubiläums-Schwimmfest und wünschte allen viel Spaß und Erfolg in den kommenden Stunden. Besonders erwähnte er hier die anwesende Prominenz, die es sich nicht nehmen ließ, bei der Eröffnung dabei zu sein: der Bürgermeister und Schirmherr der Veranstaltung, Thorsten Herrmann, der Erste Kreisbeigeordnete Jürgen Lehmberg, vom Bezirk des hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes (HBRS) Gisela Mayer, Karin Hartmann (Mitglied des Landtages), Dr. Meister (Mitglied des Bundestages) und Anita Maier (Jugendwartin des HBRS). Für die Sicherheit während der Veranstaltung waren die DLRG Heppenheim, das DRK Auerbach und die Ärzte Dr. Krummbein und Dr. Heinel vor Ort, denen der erste Vorsitzende seinen Dank aussprach.

Schirmherr Bürgermeister Thorsten Herrmann überreichte einen Scheck von der Stadt Bensheim. Bevor der Schirmherr die Veranstaltung eröffnete, richtete auch Gisela Mayer vom HBRS noch einige Worte an die wartenden Teilnehmer und überreichte einen Scheck vom HBRS. Weitere finanzielle Unterstützung im Rahmen der Eröffnung kam von Karin Hartmann, Jürgen Lehmberg und Dr. Meister. Außerdem ließen Marion Schober (Sportkreis Bergstraße) und Ilona Dörr (Mitglied des Landtages) Grüße und Schecks überbringen.

Für die Nichtschwimmer waren im kleinen Becken des Hallenbades vier Spielangebote vorbereitet. Beim Wasserbasketball galt es, einen Ball durch das Becken zu tragen und dreimal durch einen Basketballkorb zu werfen. Beim Pezziballtransport musste man den 80 Zentimeter durchmessenden Pezziball im Becken hin- und wieder zurücktransportieren, beim Maxischwimmbrettrudern ein großes Schwimmbrett. Beim Sprossentauchen mussten die Teilnehmer jeweils zwischen den Sprossen einer auf dem Wasser schwimmenden Leiter auf- und wieder untertauchen.

Im großen Becken waren in der oberen tiefen Hälfte auf sechs Bahnen die Schwimmdisziplinen aufgebaut. Hier konnten die Aktiven jeweils 25 Meter Brust, Rücken oder Freistil absolvieren. Die erreichten Zeiten wurden auf der Starterkarte notiert, sodass sich die Sportler mit ihren Kameraden vergleichen konnten. Wie in den letzten Jahren üblich, konnten an jeder Station alle drei Schwimmstile abgenommen werden.

Der größte Renner aber waren die Gaudi-Disziplinen, die im unteren flachen Teil des großen Beckens aufgebaut waren. Es gab Slalomschwimmen mit einem Beckengurt, wie sie vom Aquajogging bekannt sind - was ein ganz neues Schwimmgefühl vermittelt. Beim Schatztauchen galt es, am Boden liegende Ringe aufzusammeln, wobei ein fest stehender Reifen durchtaucht werden musste. Die Aufgabe beim Schlauchboot-Fahren war es, sich und das Schlauchboot an einem über das Becken gespannten Seil entlang zu hangeln.

Als absehbar wurde, dass die Einzeldisziplinen von allen absolviert waren, wurden von Udo Philipp die Staffelwettbewerbe ausgerufen. Zum 25-jährigen Schwimmfest wurden dabei erstmals die Zeiten von allen ausgetragenen Staffeln genommen und ausgewertet - auch von den Nichtschwimmern. Deren Aufgabe bestand darin, das Maxischwimmbrett von allen vier Mannschaftsmitgliedern möglichst schnell quer über das kleine Becken zu rudern.

Für die Schwimmer gab es wie üblich eine 4 x 25-Meter-Freistilstaffel, und auch die 4 x 25-Meter-Gaudistaffel war wieder auf dem Programm. Aufgabe hier war das bereits von den Einzelwettbewerben bekannte Schwimmen am Beckengurt, wobei jeder Mannschaft nur ein Gurt zur Verfügung stand.

Bevor es dann zum Mittagessen ins Dorfgemeinschaftshaus Gronau ging, zeigte sich noch einmal die Flexibilität der BSG-Jugend Bensheim. Die Teilnehmer aus Wiesbaden konnten wegen einer Autopanne bei der Anreise erst sehr spät am Schwimmfest teilnehmen, und als sie dann zu den Gaudi-Stationen kamen, waren diese schon fast abgebaut. Doch damit die Wiesbadener auch diese Disziplinen durchführen konnten, bauten JP und Jörg Schneider die Bahnen kurzerhand noch einmal auf, während weiter oben im Becken schon die Staffel-Wettbewerbe liefen.

Nach dem anstrengenden Treiben im Schwimmbad hatte die BSG-Jugend Bensheim im Dorfgemeinschaftshaus Gronau ein kleines Mittagessen für die Teilnehmer vorbereitet.

Dann folgte die lange erwartete Siegerehrung durch Günter Lissner: Bei den Nichtschwimmern konnte sich der TV Groß-Umstadt I gegen die Mannschaften BSG-Jugend Bensheim I und der VzB Heppenheim mit großem Abstand durchsetzen. Bei der 4 x 25-Meter-Gaudistaffel war auch wieder der TV Groß-Umstadt I erfolgreich und verwies die VSG Frankfurt und die Nieder-Ramstädter Diakonie auf die Plätze. Bei den 4 x 25-Meter-Freistilstaffeln gab es eine Besonderheit: Während die BSG Groß-Gerau die Bronzemedaille erringen konnte, waren zeitgleich zwei Mannschaften auf dem zweiten Platz gelandet: Der TV Groß-Umstadt I und die VSG Wiesbaden I teilten sich diese Position. Schnellste auf dieser Strecke war die TG 04 Limburgerhof.

Für jeden Verein gab es noch einen Erinnerungspokal und für jeden Teilnehmer eine Erinnerungsurkunde und eine Medaille. Das Jubiläums-Schwimmfest war wieder ein Höhepunkt im Vereinsleben der BSG-Jugend Bensheim.


Und einen ausführlicher Bericht zum Schwimmfest.

Letzte Änderung dieser Seite am 23.06.2013.  W3C  Autor: Ekkehard Lissner-Jung

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