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Jugend Bensheim e.V.

- Verein für Integrationssport & Bewegungsförderung -
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Bergsträßer Anzeiger, 12. Juli 2003

Engagierte Bürger vor spärlich besetzten Reihen geehrt

Förderpreis für Schüler- und Jugendarbeit 2003 verliehen

Bensheim. "Bensheim hat die Gegenwart und Zukunft im Auge", freute sich Jean-Christoph Steiner in seiner Ansprache zur Verleihung des Förderpreises für Schüler- und Jugendarbeit 2003 im Anschluss an die Sitzung der Stadtverordneten am Donnerstagabend im Bensheimer Kolpinghaus. In den Foren der Zukunftswerkstatt werde über das künftige Stadtbild nachgedacht, während die zu ehrenden Preisträger eher als Mitarbeiter der "Gegenwartswerkstatt" gelten könnten.

Ohne das ehrenamtliche Engagement für die Gemeinschaft, und hier besonders für die Kinder und Jugendlichen, könne Gesellschaft heute nicht mehr funktionieren, betonte Steiner. 20 Vorschläge wurden eingereicht, 15 Gruppen und fünf Einzelpersonen als preiswürdig empfohlen. Eine vierköpfige Jury vergab dann die Preise. Hille Krämer, Vorsitzende des Sozial-, Sport- und Kulturausschusses stellte die diesjährigen Preisträger vor.

In der Kategorie Einzelpersonen teilen sich Gudrun Frehse und Erika Arnold (Leiterinnen des Jugend-Rot-Kreuzes Bensheim) sowie Thomas Schröder (1. Vorsitzender des Kinder- und Jugendchores der Stadt Bensheim) den ersten Platz. Auf den zweiten Platz kamen Rosi Torres- Kipp und Gardy Rüßmann (Schulkindbetreuung Schlossbergschule).

Bei den Gruppen wurde der 1. Bergsträßer Spielmanns- und Fanfarenzug mit dem ersten Platz ausgezeichnet, auf den zweiten Rang kamen die Behindertensportgemeinschaft Jugend Bensheim und die Kinder- und Jugendschola St. Laurentius. Der FC Italia Bensheim, Jugendabteilung, wurde mit dem dritten Platz bewertet.

Die Verleihung der Förderpreise im Rahmen der letzten Stadtverordnetenversammlung vor der Sommerpause hat bereits Tradition und besitzt mit dem anschließenden gemütlichen Beisammensein am reich gedeckten Buffet auch einen ansprechenden Rahmen. Dass der diesjährigen Feierstunde aber nicht einmal die Hälfte der Parlamentarier beiwohnte, ist ein armseliges Bild. Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit von Bürgern sieht anders aus.

Im Folgenden werden die Preisträger und ihre Arbeit kurz vorgestellt:

1. Bergsträßer Spielmanns- und Fanfarenzug: Klaus Kany erinnerte an die schweren Gründerzeiten seines Vereins. 1989 wurde der erste Jugendspielmannszug mit 30 Aktiven gegründet, heute sind die Musiker aus dem Stadtgeschehen nicht mehr wegzudenken. Im Jahr kommt der BSF auf rund 30 Auftritte von Hamburg bis München.

Kinder und Jugendschola St. Laurentius: Die Gruppe hat 40 Mitglieder und steht allen musikalisch interessierten Kindern und Jugendlichen offen. Angegliedert ist ein Flötenkreis. Ziel ist die musikalische Unterstützung und Gestaltung der Gottesdienste. Auch aktuelle musikalische Trends werden integriert.

Behindertensport-Gemeinschaft Jugend Bensheim: Die Übungsstunden der BSG sind für Jedermann offen, die besonderen Bedürfnisse der Behinderten werden berücksichtigt. Mehr als 100 Mitglieder folgen dem Leitgedanken der Integration von Behinderten. Das Schwimmfest als jährliches Highlight ist die größte Veranstaltung dieser Art in Hessen.

FC Italia Bensheim: "Wir können Pizza backen auf dem Bürgerfest und auch einigermaßen Fußball spielen", sagte ein Vorstandsmitglied des FC Italia bei der Vorstellung augenzwinkernd. Aber der Verein kann mehr: Viele Kinder und Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen treiben beim FC Italia Sport. Sie werden auch bei Sprachförderung, Behördengängen oder beim Einkaufen unterstützt.

Gudrun Frehse und Erika Arnold: 1998 wurde das Bensheimer Jugendrotkreuz neu gegründet und seitdem erfolgreich aufgebaut. Mit 30 Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren haben die engagierten Frauen begonnen, heute gibt es drei Gruppen. Neben der Vermittlung von erster Hilfe stehen auch Spielen, Basteln und andere Freizeitaktivitäten auf dem Programm. Außerdem soll das Interesse am DRK geweckt werden.

Thomas Schröder: Seit 1999 ist Schröder erster Vorsitzender des Kinder- und Jugendchores. Er investiert viel Zeit in die Organisation von Konzerten, Auftritten, Freizeiten und Aktionstagen. Zur Zeit singen 17 Kinder und 27 Jugendliche aktiv mit.

Gardy Rüßmann und Rosi Torres-Kipp: 1996 wurden die "Schlossberggeister" als Elterninitiative zur Schulkindbetreuung an der Auerbacher Schlossbergschule gegründet. Trotz großer Widerstände durfte der Verein das alte Rathaus nutzen und nach dessen Umbau verfügt die Initiative ab September 2003 über größere Kapazitäten. Für 20 Kinder kann dann eine Betreuung bis 16 Uhr (mit Mittagessen) angeboten werden. "Eigentlich ist unser Bedarf aber noch größer, vielleicht kann uns da der Bürgermeister noch etwas weiter helfen", richtete Frau Rüßmann einen Appell an den Rathauschef.

Letzte Änderung dieser Seite am 08.08.2003.  W3C  Autor: ank

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