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Jugend Bensheim e.V.

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Bergsträßer Anzeiger, 30. September 2003

Ein Spiegelbild des sportlichen Potenzials der Stadt

OBI-Sport-Gala in der Weststadthalle / Mammutshow mit vielen Attraktionen / Zuschauer von Vorführungen beeindruckt

Hockeyspieler
SPORTGALA. Beste Werbung für den Sport betrieben die Vereine am vergangenen Sonntag in der Weststadthalle. Die Zuschauer waren begeisters von der mehrstündigen Show und den Zahlreichen Attraktionen. Die Gala spiegelte das sportliche Potenzial in Bensheim wieder.

Bensheim. "Lasst die Gladiatoren einziehen", rief Rolf Weihrich und gab damit den Startschuss für die OBI-Sport-Gala. Sport in Hülle und Fülle, in vielen Sparten und unterschiedlichen Leistungsgraden stand am Sonntag in der Weststadthalle auf dem Programm. Eine Mammutshow, die zugleich ein Spiegelbild des riesigen sportlichen Potenzials in Bensheim ist.

Der rund fünfstündige Querschnitt durch das Angebot der Vereine und Schulen beeindruckte die zahllosen Zuschauer, die vor allem bei spektakulären, hochklassigeren Auftritten kräftig applaudierten. 300 Sportler und Sportlerinnen zeigten in kurzen Auftritten Highlights aus insgesamt 22 Sportarten.

Die Klammer zwischen den Darbietungen bildete Rolf Weihrich. In seinem locker-kabarettistischen Plauderton sorgte er dafür, dass der Trainingsfleiß nicht die Oberhand gewann und dass immer auch ein Schmunzeln mit im Spiel war.

Mit der Organisation der Gala leisteten Stadt und OBI-Markt eine wahre Herkulesarbeit. Bereits um 15 Uhr ging es los. Ein breit gefächertes Programm für Kinder mit Musik, Clowns, Malen und Schminken sorgte im Festzelt vor der Weststadthalle für Abwechslung. Dass der OBI gerne mit dabei war, unterstrich der Aufsichtsratvorsitzender Manfred Maus, der eigens zur Eröffnung anreiste. Er erinnerte daran, dass das Engagement nicht von ungefähr kommt. Man habe sich bereits als Partner von Olympia im Spitzensport einen Namen gemacht. Die Förderung des Breitensports sei der Einzelhandelorganisation ein besonderes Anliegen. Schließlich habe der Sport einen hohen pädagogischen Stellenwert, der in Leistungsbereitschaft, Teamgeist und Fairness zum Ausdruck komme.
Zuschauer

Große und kleine Bälle

Als Erste waren die Ballsportler an der Reihe. Die Volleyballer der TSV- Auerbacher demonstrierten das Pritschen, Baggern und Schmettern, während Betreuer Thorsten Eberlein kommentierte. Die Basketballer des VfL Bensheim sprinteten, warfen und "versenkten" den Ball im Korb - meistens jedenfalls. Die Fußballer des FC 07 Bensheim erwiesen sich als wahre Ballartisten. Mit viel Geschick hielten sie das Leder in der Luft. Schließlich gehört ein ausgeprägtes Ballgefühl ebenso zum "Handwerk" wie das Toreschießen, erläuterte Rudi Kecskemeti, Trainer der A-Jugend.

Gymnastik und Akrobatik

Der Tennis-Club Bensheim zählt immerhin 300 Kinder, die von Mauro Elias trainiert werden. Stolz verwies der Vereinsvorsitzende Andreas Duffner auf Auszeichnungen, die der Verein für seine gute Jugendarbeit erhalten hat. Und noch etwas macht ihn stolz: "Immerhin ist Steffi Graf bei uns groß geworden". Währenddessen demonstrierten die Anfänger Übungen mit Rückhand und Vorhand.

Hockey können Jugendliche auch in Bensheim spielen. Die SSG-Truppe zeigte Spielzüge und Techniken des Hallenhockeys, bei dem sich jeweils sechs Spieler gegenüberstehen. Die Spielkombinationen erläuterte Trainerin Cerstin Cremer. Besonders reizvoll wird der Sport durch das Bandenspiel, bei dem man eine Art Billardeffekt erzielt. Tischtennisspieler des VfR Fehlheim unter der Leitung von Claudio Schubert schmetterten an zwei Platten. Reaktionsschnelligkeit und Präzision sind nur zwei Tugenden, die Spitzenspieler mitbringen müssen.

Für Sport ist es nie zu früh. Kinderturnen schreibt zum Beispiel der TV Bensheim groß. Antje Weinke trainiert eine Gruppe von Kindergarten- und Grundschulkindern, die ihre Fähigkeiten am Kasten demonstrierten.

Die Stepper des TSV-Auerbach tanzten zu fetziger Musik und einer ansprechenden Choreografie. Die Behindertensportgemeinschaft Jugend zeigte gymnastische Übungen auf dem Pezziball. Eine Gruppe an den Beruflichen Schulen übt sich in der Akrobatik. Der Höhepunkt: elf Schüler, die eine prächtige Pyramide bildeten. Die Leistungsgruppe Mädchen im TSV Auerbach überzeugte mit einer Kombination aus Tanzelementen und Bodenakrobatik. Ob Flick-Flack, Salto oder Spagat: Übung macht nun mal den Meister.

Dann waren die Freunde des Kampfsports an der Reihe. Boxen zum Beispiel, vorgeführt vom KSC Kampfsportclub Bensheim. Einblicke ins Sparring erhielten die Besucher ebenso wie in die Boxkunst eines Konstantin Eirich, der am Samstag als süddeutscher Meister nach Bensheim zurückkehrte. Übrigens ist diese Sportart längst keine Männerdomäne mehr.

Rolf Weihrich und Jens Lehmann WELTMEISTER. Zur Sportgala nach Bensheim war Weltmeister im Bahnradfahren, Jens Lehman (r.) erschienen. Er stand dem Moderator des Abends, Rolf Weihrich, Rede und Antwort.

Gleiches gilt für die Ringer im Kraftsportverein Bensheim. Ringen ist weit mehr als das Kräftemessen von Kraftklötzen. Trainer Gerhard Gölz unterstrich, dass Technik und Taktik verstärkt gefragt sind. In die Geheimnisse der koreanischen Kampfkunst HapKiDo führte der TV Bensheim die Besucher ein. In Deutschland ist die Sportart, die sich der Kraft des Gegners bedient, um ihn schachmatt zu setzen, noch wenig bekannt. HapKiDo ist nicht nur eine Verteidigungskunst, sondern arbeitet vor allem mit einer geistig-spirituellen Komponente als innerer Kraftquelle. So ließ Trainer Biffar einen Apfel, der auf seinem Bauch lag, von einem seiner Schüler mit einem messerscharfen Schwert in tausend Stücke zerteilen.

Wenn die Budo-Sportler mit ihren Stöcken kämpfen, muss man schon genau zuschauen. Geschwindigkeit ist hier keine Hexerei. Betreuer und Erster Vorsitzender des Ersten Budo Clubs Bensheim, Dieter Döding, sprach in diesem Zusammenhang von einem choreografisch inszenierten Aufwärmen. Fernöstliche Meditationstechniken haben übrigens auch im Budo ihren festen Platz. Ähnlich beim Karate, vorgeführt von der Abteilung der SSG-Bensheim. Ruhe und Konzentration sind, so Trainer Christian Peter, der erste Schritt, bevor es an die komplexen Techniken geht. Fechten hat in Bensheim eine lange Tradition. Leiter der Abteilung bei der SSG Bensheim ist Norbert Kühn, der in diesem Jahr erneut Weltmeister bei den Senioren wurde. Er zeigte mit zwölf Jugendlichen einige spektakuläre Fechtaktionen.

Potpourri aus Kunst und Sport

Das i-Tüpfelchen der Gala bildete ein Potpourri aus Kunst und Sport. Mit einer Showeinlage setzten die Jazz- und Modern-Dance-Gruppen von AKG-Schülerinnen Akzente. Die mehrfachen Hessensieger zeigten besonders ausdrucksstarke Tänze mit einer ausgefeilten Choreografie. In der Bundesliga mischt die Tanzformation "Charisma". Zu spannungsgeladener, dramatischer Musik inszenierten sie menschliche Begegnungen, die bruchlos von einer vorübergehenden Ordnung ins Chaos übergleitet.

Der Reit- und Voltigierverein Lindenhof zeigte Akrobatik auf dem Gerätepferd. Dass man selbst auf einem Pferderücken ausgeklügelte Kunststücke vorführen kann, bewies die Gruppe "Abalon". Mittel des Schwarzlichttheaters untermalten und verstärkten die Wirkung ihrer Akrobatik. Mit den Bällen und Seilen, Bändern und Reifen der Rhythmischen Sportgymnastik der TSV Auerbach hielten einmal mehr Eleganz und Grazie Einzug in die Weststadthalle.

60 Schülerinnen der Liebfrauen-Schule, die von der mehrfachen Weltmeisterin Ulrike Hesemann-Burger trainiert werden, einen eindrucksvollen Schlusspunkt unter die Sportshow.

Fazit: Die Gala war Werbung für den Sport. Die Sportvereine nutzten das Angebot, ihr Leistungsspektrum vorzustellen. Bekannte Sportarten brachten ihre Vorzüge zur Geltung, weniger bekannte konnten sich einem großen Publikum präsentieren. Eine Veranstaltung, die Schule machen sollte.

Bilder: Lotz


Hier unsere eigene Seite zur Sportgala

Letzte Änderung dieser Seite am 11.10.2003.  W3C  Autor: moni

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