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Jugend Bensheim e.V.

- Verein für Integrationssport & Bewegungsförderung -
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Sport in Hessen, 5. Juni 2004

Landessportbund Hessen verlieh Heinz-Linder-Preis 2003 -- familienfreundliche Vereinsangebote als Kriterium -- Preis wurde bereits zum 25. Male vergeben

42 Vereine sorgten beim Jubiläum für Rekordbeteiligung

Gruppenbild der Preisträger
Gruppenbild mit Dame -- zusammen mit Hessens Innen- und Sportminister Volker Bouffier (3.v.r.), lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller (2.v.l.) und Laudator Ralf-Rainer Klatt (l.) freuen sich die Vertreterin und die Vertreter der Preisträger-Vereine über die Auszeichnung (v.r.n.l.: Karl Hofmann, Vorsitzender der Tennisabteilung der SKG Wallerstätten, Dieter Neumann, 1. Vorsitzender der Kultur- und Sportgemeinschaft Dalheim 1978, Petra Germann-Diehl, Vorsitzende des TV 1894 Nieder-Beerbach und Marcus Hirmer (3.v.l.), Vorsitzender von Fun Ball Dortelweil. Der Beifall des Publikums gehörte ihnen. Foto: Werner Hinz
Sechs hessische Sportvereine wurden anlässlich einer Feierstunde des Landessportbundes Hessen (lsb h) zum Andenken an den 100. Geburtstag des ersten lsb h-Präsidenten Heinz Lindner, mit dem ?Heinz-Lindner-Preis 2003? ausgezeichnet. Überreicht wurden die Preise von Hessens Innen- und Sportminister Volker Bouffier, dem Präsidenten des lsb h, Dr. Rolf Müller und dem Vorsitzenden des lsb h-Landesausschusses Breitensport und Sportent-wicklung (LA-BS), Ralf-Rainer Klatt. Der in diesem Jahr mit insgesamt 9.100 Euro dotierte Preis, der das Schwerpunktthema "Familiensport" hatte, ging dabei an die Behindertensportgemeinschaft Bensheim, die Kultur- und Sportgemeinschaft Dalheim 1978, die Tennisabteilung der Sport- und Kulturgemeinschaft Wallerstädten sowie an die Vereine Fun Ball Dortelweil, TV 1894 Nieder-Beerbach und Turngemeinde Winkel 1846.

Bereits zum 25. Mal -- "Auch ein kleines Jubiläum", so Klatt -- zeichnete der Landessportbund Hessen damit Vereine aus, die sich über das allgemeine Vereinsangebot hinaus im besonderen Maße für den Breitensport engagieren. Seit 1979 wurde der Heinz-Lindner-Preis an insgesamt 80 Sportvereine aus Hessen vergeben.
Erfreut zeigte sich die Jury unter Vorsitz von Ralf-Rainer Klatt in diesem Jahr von der Vielzahl der Bewerbungen. Klatt sprach dabei von einer ?Rekordbeteiligung?, hatten doch insgesamt 42 Vereine ihre Unterlagen eingereicht. Um auch kleineren Vereinen eine Gewinnchance einzuräumen, wurden die Bewerbungen dabei in drei Vereinskategorien eingeteilt.

In der Kategorie I, der Vereine mit bis zu 150 Mitgliedern, erkannte die Jury, der Vertreter der Sportkreise und Verbände sowie des lsb h-Präsidiums angehören, den mit 1.500 Euro verbundenen ersten Preis der Behindertengemeinschaft Bensheim zu.

Erfolgreiche Integration Der integrativ arbeitende Behindertensportverein mit dem Hauptaugenmerk auf Kinder- und Jugendarbeit hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder sowie sozialschwache Nichtbehinderte durch integrative Maßnahmen zur gegenseitigen Rücksichtnahme und Toleranz anzuleiten. So bietet der Verein zahlreiche Freizeiten und Veranstaltungen an, die sowohl mit der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen wie auch mit den Familien gemeinsam durchgeführt werden.

Die Kultur- und Sportgemeinschaft Dalheim 1978 aus Wetzlar schaffte in der Kategorie II (Vereine bis 500 Mitglieder) den Sprung an die Spitze. Auch für diesen Verein gab es ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro. Der Mehrspartenverein hält dabei für die gesamte Alterspalette vom Kleinkind bis zu den Senioren zahlreiche breitensportliche Aktivitäten bereit. Der KSG ist es darüber hinaus gelungen, in diesem von einer hohen Zuwandererquote geprägten Stadtteil, viele dieser Menschen erfolgreich in das Vereinsleben zu integrieren. Gesundheitsorientierte Angebote, zahlreiche Familienwanderungen, die Kooperation mit dem Kindergarten und der Gesamtschule symbolisieren nach Ansicht der Jury die jederzeit offene Vereinsstruktur.

Der Tennisabteilung als eigenständigem Verein innerhalb der Sport- und Kulturgemeinschaft Wallerstädten (SKG) wurde in dieser Kategorie der mit 1.000 Euro dotierte zweite Preis zuerkannt. "Trotz des allgemeinen Rückgangs im Tennissport verzeichnet die Abteilung dank ihrer zahlreichen Initiativen starke Zuwächse", so Ralf-Rainer Klatt in seiner Laudatio. Dank der Einbindung der Eltern in die Betreuung der Jugendlichen im Trainings- bzw. Feriencamp konnten so viele Mütter und Väter als aktive Tennisspieler gewonnen werden. "Ein sehr schönes Beispiel, wie Familienmitglieder sich gegenseitig zu gemeinsamem Sport motivieren können", so Klatt, der in der Frage, inwieweit die besondere Vereinsstruktur mit der größeren Eigenständigkeit und Verantwortung der Abteilung innerhalb der SKG für die positive Entwicklung stehe, einen interessanten Aspekt sieht, den es zu beobachten und zu untersuchen gelte, wenn es um die Zukunftsfähigkeit der Sportvereine gehe.

Ausgewogene Gruppe

Als außerordentlich ausgewogen bewertete die Jury die eingereichten Bewerbungen der Sieger in der Kategorie III, der Vereine mit mehr als 500 Mitgliedern. Sie erkannte deshalb den Vereinen Fun Ball Dortelweil, Turnverein 1894 Nieder-Beerbach und Turngemeinde Winkel 1846 je ein Preisgeld in Höhe von 1.700 Euro zu.

Der Verein Fun Ball Dortelweil gilt dabei aus Sicht der Jury als Beispiel für die positive Entwicklung eines noch jungen Großvereins. Erst Ende der Neunziger Jahre gegründet, hat der Verein derzeit über 2.400 Mitglieder in 16 Abteilungen. Darunter sind 27 % Familien mit bis zu fünf Personen. "Familienangebote wie gemeinsames Klettern oder Badmintonspielen entsprechen dem Familiensportgedanken. Kooperationen mit Schulen und Kindergärten sind für den innovativen Verein selbstverständlich", machte der Juryvorsitzende deutlich.
Der Mut, die vereinseigenen Anlagen aus- bzw. neu zu bauen, hat sich dagegen nach Ansicht der Jury für den Turnverein 1894 Nieder-Beerbach aus dem Sportkreis Darmstadt im wahrsten Sinne des Wortes "ausgezahlt". Dadurch habe sich die Mitgliederzahl in den letzten 10 Jahren auf 750 nahezu verdoppelt. Darüber hinaus spiele die Familie in diesem Verein eine große Rolle. "Das macht sich nicht nur am klassischen Kinderturnen unter der Einbindung der Elternschaft fest, sondern in gemeinsamen Familientischtennisgruppen, Familienfahrten und sportartübergreifendem Familiensport", so Klatt zum Votum der Jury.

Preisträger TG Winkel Für die Turngemeinde Winkel 1846 nahm Vorsitzender Werner Freimuth den Heinz-Lindner-Preis entgegen. Foto: Werner Hinz
Auch der älteste Verein der diesjährigen Heinz-Lindner-Preisverleihung, die Turngemeinde Winkel 1846 aus dem Sportkreis Rheingau, macht deutlich, dass sich ein Ausbau des Vereinsgeländes nach modernen Gesichtspunkten des Freizeitsportes positiv auf die Mitgliederzahlen auswirken kann. So führte die damit verbundene Ausweitung des Angebotes im Kleinkinder-, Jugend- und Seniorenbereich innerhalb von sechs Jahren zu einer Mitgliedersteigerung von 800 auf derzeit 1.300. In dieser Zeit entstanden 36 neue Sport- und Trainingsgruppen. "Familie" wird dabei groß geschrieben: Lauftreff und Walking für alle Altersgruppen, Klettern für Jugendliche und Erwachsene, Fitness- und Gesundheitsangebote für Väter und Mütter sowie zahlreiche betreute oder auch selbstorganisierte Sportstunden.

Gewonnen haben alle

Gewonnen haben beim Heinz-Lindner-Preis übrigens nicht nur die ausgezeichneten Vereine. Alle Bewerber, die nicht zu den Preisträgern zählen, haben Gutscheine zu Fortbildungsmaßnahmen des Landessportbundes und seines Bildungswerkes erhalten. Darauf machte Ralf-Rainer Klatt zum Abschluss der Preisverleihung aufmerksam und dankte dabei auch der Firma Himmelseher Versicherungen weltweit, die den Heinz-Lindner-Preis seit vielen Jahren finanziell unterstützt.

Letzte Änderung dieser Seite am 04.11.2004.  W3C  Autor: Werner Hinz

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